METHODEN ZUR ALPHABETISIERUNG


Welche Methoden zur Alphabetisierung gibt es? Was sind ihre Vor- und Nachteile?
Was muss man dabei im Unterricht beachten?

Im Folgenden haben wir für Sie verschiedene Methoden genauer betrachtet und Sie auf Ihre
Anwendbarkeit im Bereich Alphabetisierung von MigrantInnen hin überprüft.

Die Morphemmethode
wird als Bausteinprinzip bezeichnet, da die Schriftsprache nicht in Silben, sondern in Sinneinheiten zerlegt und wieder zusammengesetzt wird.

Die Lautiermethode
macht den Lerner mit dem Lautwert der Buchstaben bekannt, er kann sich so die Aussprache eines Wortes selbst herleiten.

Die Musiktherapeutische Methode
versucht, psychologische Probleme bei Erwachsenen zu mindern und deren Kreativität zu fördern.

Die Lesen-durch-Schreiben-Methode
ist ursprünglich ein Konzept der Grundschuldidaktik, welches die Lust am Schreiben entwickelt.

Die Schlüsselwortmethode
nach Paulo Freire bietet unter anderem sinnvolle Ansätze für die zielgruppenadäquate Themenfindung, mit der Selbstbewusstsein und Motivation der Lernenden gesteigert werden können.

Der Spracherfahrungsansatz

Der Spracherfahrungsansatz nach Hans Brügelmann wurde Anfang der 1990er Jahre basierend auf dem Language Experience Approach aus den USA (1940er Jahre) entwickelt.

Der Fähigkeitenansatz von Gertrud Kamper

Der Fähigkeitenansatz wurde in den 1980er Jahren von Gertrud Kamper entwickelt.

Die Rolle der L1