Lebenslauf
Prof. Dr. Barbara Wotjak

 

1. Ausbildungsgang/wissenschaftlicher Lebenslauf
1948-1955 Besuch der Grundschule in Eisenach
1955-1959 Luther-Oberschule Eisenach (Abitur)
1959-1961 Lehrerstudium für Französisch-Deutsch an der Karl-Marx-Universität Leipzig
1961-1964 Diplomstudium Romanistik (Französisch, Portugiesisch) und Germanistik
1964-1965 redaktionelle Mitarbeiterin und Sprecherin in der Sektion Lateinamerika (Brasilien) bei Radio Berlin International
1965-1976 Arbeit als Lehrerin im Hochschuldienst am Herder-Institut im Bereich der Aspirantenausbildung
1966 Pädagogisches Hochschulzusatzexamen
1968 Geburt des 1. Sohnes
1970 Geburt des 2. Sohnes
1976-1980 planmäßige Aspirantur (Betreuer: Prof. Dr. sc. Dr. hc. G. Helbig); Begleitung des Ehemannes (der als Gastprofessor an der Universität Havanna tätig), nach Kuba; Erteilen von Spanisch- und Deutschunterricht; Beteiligung an Kolloquia der Universität Havanna
1981 Verteidigung der Dissertation A (Promotionsschrift) zum Thema „Untersuchungen zu deutschen Verben des Beförderns unter Berücksichtigung ausgewählter spanischer Äquivalente“ mit dem Prädikat magna cum laude; seitdem Arbeit als wissenschaftliche Assistentin in der Forschungsabteilung des Herder-Instituts / Wissenschaftsbereich Linguistik unter Leitung von Prof. Dr. G. Helbig
1987 Oberassistentin; Lehrtätigkeit in Spezialkursen für ausländische Germanisten und im Zusatzstudium Deutsch als Fremdsprache; Arbeit an der Dissertation B (Habilitation)
1989 Verteidigung der Habilitationsschrift zum Thema „Zu Inhalts- und Ausdrucksstrukturen verbaler Phraseolexeme in System und Text“; Auszeichnung mit dem „Wilhelm-Gottfried-Leibniz – Preis der Universität Leipzig in Anerkennung hervorragender Leistungen in Ausbildung und Forschung“
1990 Erlangung der Facultas docendi (venia legendi) für das Fachgebiet Deutsch als Fremdsprache / Linguistik; Durchführung von zwei Hauptseminaren (als Blockveranstaltungen) zu Problemen der deutschen Syntax und Phraseologie an der Universität Saarbrücken
1991 ab 1.1.1991 zur stellv. Direktorin am Herder-Institut berufen; Leiterin der Abteilung Fort- und Weiterbildung/Kurse auf dem Gebiet Deutsch als Fremdsprache;
1992 am 1.6. Professur für Deutsch als Fremdsprache / Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache (C3) im Studiengang DaF des Herder-Instituts; Arbeit in Personal-, Auswahl- und Berufungskommissionen der Universität Leipzig (im Rahmen der Hochschulerneuerung); Im Wintersemester 1992/93 Kompaktveranstaltung (Blockvorlesung/-seminar zu Aspekten der Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache) an der Universität Graz (Österreich);
1993 neben den studiengangsgebundenen Verpflichtungen in Lehre und Forschung (i.e.S.) über vier Jahre hinweg Leiterin eines vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts „Fenster - Fernstudienzyklus DaF“ (Anfänger bis Grundstufe 3: 12 Einheiten zu je 120 Seiten sowie Tonkassetten) für Studienrende aus Polen und Tschechien (kontrastiv angelegt); Sektionsleiterin im Rahmen der X. Internationalen Deutschlehrertagung (August 1993 in Leipzig)
1997 Übernahme eines weiteren vom Auswärtigen Amt geförderten Drittmittelprojekts „Impulse: Fernstudienkurs DaF für polnische Fachleute aus der Wirtschaft“ (Fertigstellung und Publikation in einem Warschauer Verlag im Jahr 2001)
1998/99 von Wintersemester 1998/99 bis Ende des Sommersemesters 1999; Geschäftsführende Direktorin des Herder-Instituts;
2000/2001 Geschäftsführende Direktorin des Herder-Instituts (von Wintersemester 2000/2001 bis Ende Sommersemester 2001); Abschluss des seit 1997 vom Auswärtigen Amt geförderten Drittmittelprojekts „Impulse“; Fernstudienkurs DaF für polnische Fachleute aus der Wirtschaft“; Seit 1995 Gutachtertätigkeit im Rahmen einer Kommission des DAAD Bonn zur Auswahl von Lektoren im Ausland; Beiratsmitglied der Zeitschrift „Deutsch als Fremdsprache“ (Hg.: Herder-Institut und interDaF e.V. im Verlag Langenscheidt, München/Berlin).
 

 

2. Lehrveranstaltungen / Vorträge im In- und Ausland
1965 – 1976 Unterricht Deutsch als Fremdsprache (Anfänger/Mittelstufe und Fortgeschrittene) in Intensivkursen von 3-5 Monaten für ausländische Studenten und vor allem Aspiranten (wöchentlich 16-22 Stunden) am Herder-Institut der Universität Leipzig; Mitarbeit an der Ausarbeitung entsprechender Lehr- und Lernmaterialien
1976 – 1980 Arbeit an der Dissertation im Rahmen einer wissenschaftlichen Aspirantur – unter komplizierten Bedingungen, da im Ausland (Republik Kuba, wo der Ehemann als Hochschullehrer eingesetzt war) und ohne direkten Kontakt zum Betreuer (Prof. Dr. phil. habil. Dr. hc. G. Helbig); Übernahme von Lehrveranstaltungen zur deutschen Syntax (Proseminar von 2-4 Wochenstunden) an der Universität Havanna sowie an der Pädagogischen Hochschule für Fremdsprachen Havanna;
1981 ff. nach erfolgreicher Verteidigung der Dissertation A/Promotion an der Universität Leipzig, Arbeit als wissenschaftliche Assistentin im Bereich Linguistik in der Forschungsabteilung des Herder-Instituts, u.a. Übernahme von Lehrveranstaltungen zur Weiterbildung deutscher wie ausländischer Germanisten und Deutschlehrer in linguistischen  Grundlagenfächern sowie Vorlesungen zu Spezialproblemen (Syntax, Lexikologie, insbesondere Phraseologie, Valenztheorie, Lexikographie und konfrontative Sprachwissenschaft); Mitwirkung bei den wissenschaftlichen Herbstschulen der Abteilung Linguistik 1987, 1989 sowie an den Internationalen Hochschulferienkursen in Leipzig (seit 1981) beinahe jährlich, aber auch in Halle (1989,1990); Vorträge zu ausgewählten Problemen der deutschen Syntax, zur Lexikologie und zur Phraseologie in Weiterbildungsseminaren im Ausland (1984, 1985, 1986 in der ČSSR, 1989, 1990 in Portugal und Frankreich, 1987, 1988, 1989 in Polen);

Teilnahme mit Beiträgen an internationalen wiss. Konferenzen in Berlin 1987 (Weltkongress für Linguistik) und Leipzig 1987 (I. Internationale Tagung zum romanisch-deutschen Sprachvergleich), am III. Internationalen Kolloquium zur spanischen Sprachwissenschaft in Leipzig 1988 sowie an der internationalen Phraseologie-Tagung 1988 in Strasbourg;

1989  Verteidigung der Dissertation B/Habilitationsschrift; ab Herbst Leiterin der fünfmonatigen Spezialkurse für sowjetische Hochschulgermanisten und Lehrstuhlleiter mit wöchentlichen linguistischen Lehrverpflichtungen – vordem dort bereits seit 1987 als Seminarleiterin und Vortragende eingesetzt; Betreuung von Diplomarbeiten; Begutachtung von Dissertationen ;
1990 Teilnahme an der I. Regionaltagung der Germanisten und Deutschlehrer Kubas im Januar 1990 in Havanna; Fortsetzung der Arbeit im Kurs für sowjetische Germanisten, dabei wissenschaftliche Betreuung von Abschlussarbeiten;

Teilnahme an der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Linguistik im Februar in Saarbrücken; Teilnahme (mit Vortrag) an einer Arbeitstagung zur Lexikographie in Münster; Vortrag auf einer internationalen germanistischen Konferenz in der UdSSR (Taschkent) sowie Gastvortragsreise durch Finnland (Oulu, Turku, Helsinki); Durchführung von zwei je 32 stündigen Block- veranstaltungen als Hauptseminare zu ausgewählten Problemen der deutschen Syntax sowie zur Phraseologie im November/Dezember in Saarbrücken; Teilnahme an der 11. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen Sprachvergleich in Kiel sowie Gastvorträge am Germanistischen Institut der Universität Strasbourg.

1991 Im Januar Wahl zur stellvertretenden Direktorin des Herder-Instituts; verantwortlich für die Fort- und Weiterbildung (1991 ca. 30 Kurse mit über 700 Teilnehmern); Betreuung von Diplomarbeiten; Vortrag an der Universität Granada im März 1991; Teilnahme (jeweils mit Vortrag) an einer Tagung zur Wortfeldtheorie (29.7. – 31.7.1991) in München, an einer Phraseologietagung vom 6.9./7.9.1991 in Finnland/Turku, am Germanistentag (6.10.-9.10.1991) in Augsburg, an einer Tagung zu Aspekten der Wortbildung am 9./10.10.1991 in Augsburg, an der II. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen Sprachvergleich (15.10.-17.10.1991) in Leipzig; Teilnahme an einem „round table“ über Fort- und Weiterbildungskurse im Hochschulbereich auf der internationalen EAIA-Tagung (5.-7.12.1991 in Montpellier)
1991 Im Januar Wahl zur stellvertretenden Direktorin des Herder-Instituts; verantwortlich für die Fort- und Weiterbildung (1991 ca. 30 Kurse mit über 700 Teilnehmern); Betreuung von Diplomarbeiten; Vortrag an der Universität Granada im März 1991; Teilnahme (jeweils mit Vortrag) an einer Tagung zur Wortfeldtheorie (29.7. – 31.7.1991) in München, an einer Phraseologietagung vom 6.9./7.9.1991 in Finnland/Turku, am Germanistentag (6.10.-9.10.1991) in Augsburg, an einer Tagung zu Aspekten der Wortbildung am 9./10.10.1991 in Augsburg, an der II. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen Sprachvergleich (15.10.-17.10.1991) in Leipzig; Teilnahme an einem „round table“ über Fort- und Weiterbildungskurse im Hochschulbereich auf der internationalen EAIA-Tagung (5.-7.12.1991 in Montpellier)
1991 Im Januar Wahl zur stellvertretenden Direktorin des Herder-Instituts; verantwortlich für die Fort- und Weiterbildung (1991 ca. 30 Kurse mit über 700 Teilnehmern); Betreuung von Diplomarbeiten; Vortrag an der Universität Granada im März 1991; Teilnahme (jeweils mit Vortrag) an einer Tagung zur Wortfeldtheorie (29.7. – 31.7.1991) in München, an einer Phraseologietagung vom 6.9./7.9.1991 in Finnland/Turku, am Germanistentag (6.10.-9.10.1991) in Augsburg, an einer Tagung zu Aspekten der Wortbildung am 9./10.10.1991 in Augsburg, an der II. Internationalen Arbeitstagung zum romanisch-deutschen Sprachvergleich (15.10.-17.10.1991) in Leipzig; Teilnahme an einem „round table“ über Fort- und Weiterbildungskurse im Hochschulbereich auf der internationalen EAIA-Tagung (5.-7.12.1991 in Montpellier)
1992 23.2. – 29.2.: Teilnahme an der Internationalen Sonnenberg-Tagung (Sankt Andreasberg/Braunschweig) zum Thema „Das Lehrwerk im Deutschunterricht – Ware, Curriculum, Steinbruch, methodisches Glaubensbekenntnis“
1992 Professur DaF/Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache: seit erster Matrikel des Studienganges DaF am Herder-Institut kontinuierliche Durchführung von Lehrveranstaltungen zu Lexikologie/Semantik, Phraseologie, Sprachvergleich
1992 1. – 5.6.: Europhras in Saarbrücken; Vortrag zur textsortenspezifischen Vernetzung von Phraseologismen; 
24.6.: Zürich (bei Prof. Burger), 25.6.: Basel. (bei Prof. Buhofer) ®Vorträge: Zu neueren sprachlichen Entwicklungen im ostdeutschen Sprachgebrauch;
1995 Universität Graz, Blockseminar zur Lexikologie/Phraseologie;
1996/97/98

Blockseminar zu Fragen der Lexikologie/Phraseologie in Italien (Turin)

1998 Vorträge in Frankreich (Toulouse, Épernay, Paris) und Phraseologieseminar in Spanien/Teneriffa
1999 Chile: Tagung in Santiago de Chile; Osorno: Vortrag zu neueren sprachlichen Entwicklungen
2000 Mitarbeiterin in einem auf drei Jahre ausgelegten (vom DAAD und der Finnischen Akademie der Wissenschaften geförderten) Projekt „Zweisprachige Lexikographie Deutsch und Finnisch“; Vorbereitung eines Sammelbandes;
2001 Vorträge in Spanien: Murcia (Taller de Linguística textual); Alicante (Zu kulturspezifischen Informationen im Wortschatz); La Laguna (zusammen mit G. Wotjak: Zu neueren Tendenzen in der lexikalischen Semantik).
 
Zurück zur Hauptseite